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Daten Roaming am kroatischen Strand verursacht 48.000 Euro-Rechnung

Tuesday, 1 September 2009, Skurriles

internet im ausland wird teuer
Das wurde ein teurer Urlaub: Einem deutschen Laptop-Besitzer, der in Kroatien per UMTS mobil im Internet unterwegs war, flatterte nun eine Rechnung über 48.000 Euro ins Haus. Der gute Mann besaß zwar eine Daten-Flatrate für die mobile Internetnutzung eines deutschen Mobilfunkanbieters, wusste aber scheinbar nicht, dass die Flatrate nur für die Nutzung im entsprechenden deutschen Netz gilt und nicht für ausländische Netze.

Da der Mann mit seinem Firmen-Laptop unterwegs gewesen war, muss er nun mehr als 31.000 Euro an seinen ehemaligen Arbeitgeber zurückzahlen, bei dem er mittlerweile nicht mehr tätig war. Auf den Betrag von 31.000 Euro hatte sich die Firma mit dem Mobilfunkbetreiber geeinigt. Der Urlauber weigerte sich zunächst, die Kosten zu übernehmen, doch das Arbeitsgericht Frankfurt entschied, dass sich der Mann über mögliche Zusatzkosten bei der Nutzung des Dienst-Laptops im Ausland hätte informieren müssen. Da half es auch nichts, dass der Arbeitgeber dem Mann die private Nutzung des Laptops nicht ausdrücklich untersagt hatte.

Da Kroatien genauso wie die Türkei, Norwegen und die Schweiz kein EU-Mitglied ist und somit nicht unter die EU-regulierten Verordnungen und Tarife fällt, fallen hier schnell happige Gebühren an. Das sollten Reisende bedenken, die außerhalb der EU online gehen wollen. Besser ist es ohnehin im Urlaub kostenloses Wifi in Anspruch zu nehmen.

Tags: roaming, umts, laptop,

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