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Avatar 3D-Premieren in Deutschland scheiterten am DRM
Friday, 18 December 2009, Skurriles
Bühne frei für Hohn und Spott: In mehreren Städten Deutschlands fiel die gestrige Vorpremiere von James Camerons neuem Blockbuster "Avatar" in 3D aus. Der Grund: Die Kinoserver wurden mit dem komplizierten DRM (Digital Rights Management) nicht fertig, dass die Hollywood-Produzenten eingebaut hatten um sich vor Raubkopierern zu schützen. Wie heise.de berichtete, handelte es sich um Kinos in Eisenhüttenstadt, Mainz und Garbsen, sowie in Berlin im Cinemaxx-Kino am Potsdamer Platz.Den Besuchern wurde angeboten, stattdessen die 2D-Fassung zu sehen, die als analoge Kopie als Filmrolle vorlag und die problemlos abgespielt werden konnte. Ansonsten konnte man sich die Karten und die 3D-Brillen zurückerstatten lassen. war ist die Anzahl der betroffenen Kinos und Vorstellungen im großen ganzen recht gering, doch der Schildbürgerstreich ist wieder mal ein gutes Beispiel für die hanebüchene Paranoia die die großen Filmstudios derzeit umtreibt.
Mit dem DRM von 20th Century Fox werden individuelle Schlüssel generiert, die eine bestimmte Filmkopie für einen bestimmten Projekt zu einer bestimmten Zeit freischaltet. Mit der Generierung dieser Schlüssel klappte es gestern dann nicht so wie geplant. Man kann sich also vorstellen wie das in Zukunft aussehen könnte, wenn derartige DRM-Spielereien auf alle Filme ausgeweitet werden.

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2 Kommentare
Die später kommenden DVD´s werden eh geknackt. Den Bammel für die Kopien der Kinos kann ich nicht wirklich verstehen.