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Wikileaks soll dank Massenspiegelung unzerstörbar werden

Monday, 6 December 2010, Netzwelt

Wikileaks
Die Aktivisten von Wikileaks wollen ihre Seite und die enthüllten Dokumente vor den Angriffen aus dem Internet schützen und haben sich dafür eine geniale Strategie überlegt. Sie nutzen das Web 2.0!

Web 2.0 steht bekanntlich fürs "Mitmach-Internet", in dem die User eine aktive Rolle bekommen. Die Anhänger von Wikileaks bekommen damit nun auch eine tragende Rolle. Durch eine Massenspiegelung, d.h. eine Vervielfältigung der Seite, tauchen die Inhalte der Enthüllungen nun überall im WWW auf.
Durch ein Formular auf der Wikileaks-Seite können Helfer ganz einfach Kontakt zu den Aktivisten herstellen und ihre Server samt Internetadresse bereitstellen. Auf einigen Seiten werden dann Listen mit den gespiegelten Webpages geführt, so wie hier!

Eine bemerkenswerte Aktion, die wieder einmal zeigt, welche ungeahnten Potentiale in der weltweiten Vernetzung der Menschen liegen. Unterdessen ziegt sich die Schlinge um den Wikileaks-Chef Julian Assange weiter zu. Interpol hat einen neuen Haftbefehl erlassen und Mastercard alle Konten zu Wikileaks gesperrt.

Über die Kommentarfunktion könnt Ihr gerne Eure Meinung zu dem Thema austauschen, bzw. uns sagen, was Ihr von Wikileaks und der Enthüllung der geheimen Dokumente haltet.

Euer Hallo.de-Team

Tags: wikileaks, cablegate, cable gate, assange, usa,

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2 Kommentare

Sliter1200   12. Feb 2011 - 09:13 Natürlich müssen brisante Unterlagen ans Tageslicht und für jeden zugänglich sein. Schließlich leben wir in einer Demokratie. Was muss denn überhaupt geheim sein??? Ist es nicht ohnehin gängige Praxis, dass auch Verbraucher arglistig getäuscht werden??? Transparenz ist der einzige Weg aus der Misere!!!
CGFoX   4. Jan 2011 - 14:16 Unterstützt den Scheiß nicht. Sowas macht jegliche Diplomatie unmöglich. Zumal mit arabischen Ländern wie Saudie Arabien oder mit Russland.