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Pitrate Bay vom Gericht offline geschickt, Provider säuft mit ab

Monday, 31 August 2009, Netzwelt

Pirate Bay ist abgesoffen
Die Online Filesharing Plattform Pirate Bay wurde nach gerichtlicher Anordnung vom Provider Black Internet offline geschickt und dieser kämpft nun selbst mit Netzstörungen. Die Polizei fahndet nun zusammen mit Ingenieuren von Black Internet nach einem möglichen Sabotageakt.

Die letzte Schlacht im Kampf um die Piratenbucht scheint immer noch nicht geschlagen zu sein. Nachdem die Betreiber verurteilt sind, mögliche Käufer die Plattform lagelisieren wollen und bereits ein gespiegelter Klon im Netz aufgetaucht ist, gibt es weitere merkwürdige Vorfälle. Erst kürzlich hatte ein Richter die Anordnung gegeben, dass der Online Provider Black Internet die Pirate Bay entgültig vom Netz nehmen sollte. Nun, nachdem die Seile gekappt sind, gerät Black Internet selbst und unsicheres Fahrwasser. Netzstörungen und Ausfälle weitere Teile des Provider Angebotes sind unmittelbar nach dem Kappen der Pirate Bay Leitungen aufgetaucht.

Dies ist jedoch nur ein kleiner Ausschnitt der Ungereimtheiten, die um die grösste Bit-Torrend Tauschbörse der Welt aufgetaucht sind. So werden wahrscheinlich weitere Klone der Seite auftauchen, da das 21GB grosse Datenpaket selbst als Torrend im Netz aufgetaucht ist. Zudem ist der Traffic über andere Bit-Torrend Tracker massiv in die Höhe gegangen. Das Jubeln der Musik- und Filmindustrie könnte also schnell verhallt sein.
Auch der Kauf der Pirate Bay durch die Global Games Factory erweist sich als überaus fraglich. Unlängst spricht man von gezielt gestreuten Gerüchten, die den Marktwert von GGf steigern sollten. Gegen den Chef der GGF wird wegen Insidergeschäften ermittelt.

Der Geist der Piraten treibt also weiter sein Unwesen!

nf.

Tags: pirate bay, black internet, gericht, offline,