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Jugendliche chatten lieber statt sich zu unterhalten
Wednesday, 8 July 2009, Netzwelt
Früher hockte man stundenlang mit der besten Freundin oder dem besten Freund auf dem Bett um zu quatschen und zu tratschen ? heute wird lieber im Internet gechattet. Laut einer Umfrage ziehen nur 36% der 14- bis 19-jährigen das persönliche Gespräch einer anderen Kommunikationsform vor. Lieber wird per Internet-Chat, Messenger, e-mail oder SMS kommuniziert. Das "Web 2.0" und die social networking-Seiten wie Facebook haben diesen Trend noch verstärkt.Auf der Strecke bleibt dabei natürlich auch der wirkliche Austausch und die emotionale Bindung an eine andere Person. Freundschaften die vor allem über das Internet stattfinden, sind oberflächlicher und unverbindlicher ? man kann sich ja jederzeit ausloggen oder die letzte SMS ignorieren, wenn der andere etwas sagt, was einem nicht passt. Und weil es viel leichter ist, hinter dem Schutzschild des Bildschirms andere zu beleidigen, verstärkt die moderne Internetkommunikation leider auch den Trend ungeliebte Mitschüler zu mobben und zu beschimpfen. Lad doch wenigstens deine Freunde öfter mal zu einem gemeinsamen Spiele-Nachmittag am PC ein?


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3 Kommentare
Ich bin auch an allen Fronten auf pure Unverständnis gestoßen, wie ich auf ICQ verzichten konnte (und es immer noch tue, außer ich habe vor, was mit mehreren Leuten zu planen). Übrigens enthält mein Freundkreis keine Scriptkiddies, sondern fast ausschließlich Studenten, falls jemand denkt, dass nur die U-18-jährigen so abhängig von Internetmessengern wären.