News
Internet-Pranger für ehemalige Straftäter?
Monday, 9 August 2010, Netzwelt
Anlässlich der Freilassung von 80 Schwerkriminellen schlugen CDU und CSU Politiker die Einrichtung eines "Internet-Prangers" vor, der die Namen und Adressen der Sträflinge beinhalten soll.Die Maßnahme soll dem Schutz der Menschen dienen und die Ex-Sträflinge im Zaum halten. Die Regierung hat dem skurrilen Vorhaben nun jedoch den Riegel vorgeschoben. Sprecher des Bundesjustiz- und Bundesinnenministeriums hielten dieses Vorhaben jedoch "für keinen gangbaren Weg". Auch der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, hatte in der Bild-Zeitung mit einer Forderung nach einem Online-Pranger auf sich aufmerksam gemacht.

