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Internetkriminalität weiter im Aufwind
Wednesday, 4 March 2009, Netzwelt
Auf der CeBIT wurde wieder einmal auf die grassierende Kriminalität im Internet hingewiesen, die immer professioneller wird. Längst ist es nicht mehr damit getan Anhänge in emails von unbekannten Absendern zu ignorieren oder sich über die im schlechten Deutsch verfassen Phishing-emails angeblicher Banken zu amüsieren. Auf dem Vormarsch sind sogenannte "Drive-by-Downloads" bei denen man sich schon einen Virus einfängt, wenn man eine bestimmte Website ansurft.Ohne es zu merken, wird dann im Hintergrund schädliche Software auf den PC geladen. Eine andere Entwicklung ist die Infektion von Computern durch transportable Speichermedien wie CDs, DVDs und USB-Sticks, daher sollte man nur solche Medien nutzen, die aus einer vertrauenswürdigen Quelle kommen. Am wichtigsten ist aber nach wie vor regelmäßige Updates durchzuführen um den Computer auf dem neuesten Stand zu halten und eventuelle Sicherheitslücken durch Patches zu stopfen.
Auch Anti-Viren-Programme wie das kostenlose Antivir sind nach wie vor unverzichtbar. Nicht mehr ganz neu ist auch der Hinweis, dass noch immer viel zu viele Nutzer zu sorglos mit ihren persönlichen Daten umgehen, vor allem auf Social Networking-Seiten wie StudiVZ und Facebook. Für Kriminelle ist es leicht, sich dort mit Daten für gezielte Angriffe zu versorgen, z.B. email-Adressen oder Handynummern.
Am besten gibst du deine Handynummer nur auf persönliche Anfrage an Freunde weiter ohne sie irgendwo zu veröffentlichen und legst dir für email-Nachrichten im Web 2.0 eine zusätzliche kostenlose Adresse bei einem Webmailer wie GMX zu.


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