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Die neue Playstation 3 Slim im Test
Tuesday, 8 September 2009, Konsolen
Die neue Playstation 3 Slim kam zur Kölner Gamescom direkt mit einer Preissenkung auf unter 300 Euro. Zudem sollte das neue Modell einige weitere Features aufweisen, die an der Ausgangsversion teilweise sehr starke Kritik hervorgerufen hatten.Dazu zählen neben dem gesunkenen Gewicht vor allem der niedrigere Stromverbrauch und die geringere Lautsärke des Laufwerks. Und tatsächlich: Der Stromverbrauch im Vollbetrieb, also beim DVD schauen, hat sich von ca. 200 auf etwa 100 Watt halbiert. Auch die Abwärme des Prozessors ist gesunken, da dieser ebenfalls geschrumpft wurde. Das bedingt eine viel leisere Betriebslautstärke - ebenfalls nur noch halb so laut, wie der Vorgänger. Das Gewicht ist natürlich ebenfalls gesunken. Immerhin um ein knappes Drittel. Zudem zeigen einige Gamer sich erfreut über den Verzicht auf den so genannten Klavierlack.
Dann beginnt aber schon die Kritik von Playstation Tester Marco Rinne (chip.de): "Die neue Sparsamkeit bezahlen Käufer mit dem Verzicht auf Schnittstellen und Abwärtskompatibilität zur PlayStation 2." Zudem falle mit der der Slim-Variante das Open Platform Feature weg. Mit dessen Gegebenheiten ließ sich die Konsole in einen nahezu vollwertigen Linux-Rechner verwandeln. "Dass Sony bei einer modernen Streaming-Konsole weiter auf den WLAN-Standard 802.11 b/g setzt, anstatt den für HD-Medien geeigneteren n-Draft zu verbauen, ist ebenfalls ärgerlich." Zudem bemängelt der Fachmann, dass die Controller weiterhin nur im Vollbetrieb der Konsole geladen werden könnten, anstatt dieses Feature auch für den Stand by Betrieb zu ermöglichen.
Dieser Kritik zum trotz bietet die neue PS3 Slim aus Sony's Sicht endlich eine finanzielle und funktionale Alternative zur XBOX 360 und damit hat man zumindest auf dem breiten Markt garantiert bessere Karten.
