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Electronic Arts setzt auf Downloads
Monday, 7 December 2009, Games
Liegt die Zukunft der PC-Spiele im Download? Das meint zumindest der CEO von Electronic Arts, John Riccitiello, der für das kommende Jahr damit rechnet, dass Downloads zum ersten Mal über 50% des Gesamtumsatzes ausmachen werden. Für die Spielehersteller ist es natürlich von Vorteil: Sie sparen sich das Geld für Verpackungen, den Vertrieb und die Einzelhändler, wenn sie ihre Spiele nur noch als Download auf der Website bereitstellen müssen.Doch ob sie mit der Methode beim Spieler auf Gegenliebe stoßen ist fraglich: Die Gewinne werden nämlich seltenst weitergegeben. Anders gesagt: Der Spieler zahlt für den Download soviel wie für eine Spiele-CD-ROM mit Booklet und Verpackung im Laden. Und da entscheidet sich die Mehrheit nach wie vor dafür "Hardware" zum Anfassen zu kaufen.
Die Lösung von EA? Nein, nicht etwa, die Preise für Downloads zu senken. Stattdessen sollen die Preise für Hardware im Laden steigen, damit mehr Leute auf Downloads umsatteln?

